Yazılar

Film ab!

Am 30. November haben wir unseren ersten Workshop von der Dokumentarfilm Arbeitsgruppe. Als erstes hat uns die Projektleiterin Çiğdem Artan über die Methodik der „mündlichen Erzählung“ informiert. Die Gruppe konnte dem Vortrag mit einem von Çiğdem vorbereiteten Konzeptpapier folgen, detaillierte Fragen stellen und über die Anwendung der „mündlichen Erzählung“ diskutieren.

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Danach wurde darüber nachgedacht welche Themen, Fragen und Zielpersonen man für den Dokumentarfilm verwenden könnte, und wie man die zusammengetragenen Informationen am besten nutzen sollte.

Zum Schluss war man sich einig, dass die gesammelten Ideen und Vorschläge, beim nächsten Treffen der Arbeitsgruppe, weiter ausgearbeitet werden sollten.

Nach einer kurzen Pause begann der zweite Teil der Gruppenarbeit. Hier wurde, um das Beispiel der „mündlichen Erzählung“ zu veranschaulichen, ein Kurzfilm von Leyla Neyzi und Haydar Darıcı angeschaut. In dem Film erzählen Jugendliche aus Diyarbakir und Mugla, anhand ihrer eigenen Erfahrungen, wie sich der Westen und Osten gegenseitig wahrnehmen.

Der Film dreht sich um verschiedene Fragestellungen:
„was denken die Jugendlichen über aktuelle Geschehnisse?“

„was für Spuren hat der 30. Jährige Bürgerkrieg im Bewusstsein der Jugendlichen hinterlassen?“

Und am wichtigsten:
„was halten Jugendliche aus dem Westen und Osten, ob Kurden oder Türken, voneinander?“

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Nach dem Film wurde, mit zahlreicher Beteiligung der Frauen über den Inhalt des Films und die Methodik der „mündlichen Erzählung“ gesprochen.

Es wurde festgestellt, dass es auch in Deutschland, zwischen Deutschen und Migranten, gewisse Parallelen zu den in der Türkei herrschenden Vorurteilen gibt.

Schließlich wurden Ideen und Vorschläge für die zweite Gruppenarbeit, am 14.12 um 14.30Uhr, gesammelt.

Den Kurzfilm und weitere detaillierte Informationen kann man auch im Internet unter folgender Adresse finden: www.gencleranlatiyor.org (mit Englischen Untertitel)

Bis zum nächsten Treffen!